Übersicht

Während viele Menschen sich über den heute endlich angebrochenen Sommer freuen, werden die heißen Temperaturen für viele Tiere aktuell und während kommender Hitzeperioden zur Belastung. Der Grund: Hund, Katze und Co. können sich im Unterschied zum Menschen nicht durch Schwitzen über die Haut abkühlen, sondern allein durch Trinken oder Hecheln. Der Deutsche Tierschutzbund erklärt, mit welchen Vorsorgemaßnahmen Tierhalter ihren Lieblingen unnötiges Leiden oder gar den Hitztod ersparen.

Bei großer Hitze ist vor allem ein Schattenplatz wichtig, an den sich das Tier jeder Zeit zurückziehen kann. Kleine Heimtiere, die im Außengehege leben, dürfen nie schutzlos der Sonne ausgesetzt sein. Tierhalter sollten sicherstellen, dass sich das Gehege den ganzen Tag zumindest teilweise im Schatten befindet. Volieren und Gehege im Inneren des Hauses sollten nie direkt vor dem Fenster stehen, da auch hier Sonneneinstrahlung und damit Hitzeentwicklung extrem sein können. Bei Hunden sollte das Gassigehen in die Morgen- oder Abendstunden verlegt werden, wenn die Temperaturen niedriger sind. Spaziergänge im schattigen Wald sind dabei eher zu empfehlen, anstatt sich mit dem Hund ungeschützt vor der Sonne auf freier Fläche aufzuhalten.

Da auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidend ist, bei Hitze aber mehr Wasser verdunstet und die Tiere mehr trinken, sollten Tierhalter öfter kontrollieren, ob genügend Wasser im Napf vorhanden ist. Auch Frischfutter dient der Flüssigkeitszufuhr, allerdings verdirbt es bei Hitze schneller, weshalb Reste nach dem Füttern schnell entfernt werden sollten.

Autos werden zur tödlichen Hitzefalle
Auf gar keinen Fall dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden, auch nicht für wenige Minuten. Selbst wenn das Auto im Schatten geparkt wird oder der Himmel bewölkt erscheint, kann die Sonne schnell und unbemerkt auftauchen oder wandern. Autos heizen sich schnell auf Temperaturen von bis zu 50 Grad auf – eine tödliche Falle für Tiere, die sich noch darin befinden. Das Fenster einen Spalt geöffnet zu halten, ist absolut nicht ausreichend.

Schnelles Handeln bei ersten Warnsignalen entscheidend
Glasiger Blick, tiefrote Zunge und Hecheln mit gestrecktem Hals sind einige Anzeichen dafür, dass Hunden die Hitze zu sehr zusetzt. Außerdem sind Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewusstlosigkeit Anzeichen für einen Hitzschlag, der im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres führt. Wenn Symptome auftreten, die auf einen Hitzschlag deuten, ist so schnell wie möglich ein Tierarzt aufzusuchen. Auf dem Weg dorthin kann man das Tier in der Zwischenzeit mit feuchten Handtüchern abkühlen.

 

Lieber Tierhalter,
bekanntermaßen wird unsere Region immer wieder von Überschwemmungen, aber auch Windstürmen heimgesucht.
Um auch Ihrem geliebten Vierbeiner in einer solchen Notlage am besten helfen zu können, hier eine Checkliste für Sie zur Vorbereitung:
•    Bei Unwetter sollten Sie ihr Tier in geschütztem Umfeld unterbringen.
•    Insbesondere Katzen- und Hundehalter sollten ihr Tier in jedem Fall kennzeichnen und beim Deutschen Haustierregister registrieren lassen.
•    Überlegen Sie gut, was Sie unbedingt zur Versorgung Ihres Tieres benötigen und stellen Sie eine Notfallkiste zusammen. Diese und Ihr Tier können in einem solchen Fall schnell gegriffen und das Haus verlassen werden.
Inhalt: Futter und Medikamente für mind. drei Tage sowie notwendige Utensilien je nach Tierart. Zudem sind Fotos, wichtige Dokumente (eine Kopie des Impfausweises) und vertraute Gegenstände (z.B. Spielzeug, Decken) sinnvoll.  Eine Informationskarte mit Kontaktpersonen (einschließlich Tierarzt und nächstgelegenem Tierheim) und Besonderheiten des Tieres (z.B. Krankheiten) sollten ebenfalls vorhanden sein und wasserfest eingeschweißt werden.
•    Sollten Sie bei einer Evakuierung Ihr Tier nicht bei sich behalten können oder dürfen, setzen Sie sich bitte mit dem nächstgelegenen Tierheim in Verbindung. Dieses übernimmt in der Regel in solchen Fällen eine adäquate Tierunterbringung, ähnlich einer Tierpension.
Treffen Sie auch eigene Maßnahmen zur Notfallvorsorge, denn nur ein selbst gut vorbereiteter Tierhalter kann auch seinen Vierbeinern helfen!

Ihr Tierheimteam

Maikätzchen sorgen für überfüllte Tierheime

Tierschutzverein Unna e.V. fordert Kastrationspflicht

 

Mit einer Vielzahl an jungen Kätzchen rechnet der Tierschutzverein Unna e.V. innerhalb der kommenden Wochen. Nicht kastrierte Freigänger und frei lebende Katzenpopulationen sorgen insbesondere im Mai für den meist unerwünschten Nachwuchs. Die räumlichen und finanziellen Kapazitäten der Tierheime reichen oft nicht aus, um die Flut an Jungtieren aufzunehmen. Pro Jahr nehmen die deutschen Tierheime rund 130.000 Katzen in Obhut – und dies bei immer stärker steigenden Kosten und einer längeren Verweildauer der Tiere. Der Tierschutzverein Unna e.V. ruft Katzenbesitzer und Politiker daher zu mehr Unterstützung auf.

„Die Unterbringung und Versorgung von „überzähligen“ Jungkatzen stellt die Tierheime Jahr für Jahr vor eine große Herausforderung“, sagt  Ursula Horn, Vorsitzende des Tierschutzvereins Unna e.V. „Nur durch Kastration ist dieses Problem in den Griff zu bekommen.“ Die Tierschützer appellieren daher an die Besitzer, ihre Tiere kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Gleichzeitig fordert der Verein von Bund, Land und Kommune ein Kastrations- und Kennzeichnungsgebot für Freigängerkatzen sowie finanzielle Unterstützung bei der Kastration frei lebender Tiere. „ Die Stadt Unna  sollte dem positiven Beispiel vieler Kommunen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachen folgen, die bereits eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht in der Kommunalverordnung verankert haben.“

Kastration schützt vor Katzenelend
Die frei lebenden Tiere stammen ursprünglich von in Privathaushalten lebenden, unkastrierten Freigängern oder ausgesetzten Hauskatzen ab. Da sie nicht auf den Menschen sozialisiert sind und nicht in ein neues Zuhause vermittelt werden können, müssen Tierschützer sie an Futterstellen versorgen. Als domestizierte Haustiere sind diese Katzen nicht mehr in der Lage, sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen. Viele Tiere sind unternährt, krank oder verletzt.

Damit die Gruppen der frei lebenden Katzen nicht noch weiter wachsen, fangen die Tierschutzvereine die Tiere bei Impfungs- und Kastrationsaktionen ein, um sie anschließend gekennzeichnet und damit wieder identifizierbar in ihrem angestammten Revier freizulassen. Tierfreunde, die die Arbeit des Tierschutzvereins unterstützen möchten, können für die Kastration von frei lebenden Katzen spenden und somit einen wichtigen Beitrag zur Minderung des Katzenelends leisten.

Spendenkonto: Sparkasse UnnaKamen, Kto. 87932, BLZ 44350060

Beitrag am 29.04.2015 von Jürgen Thoms auf lokalanzeiger.de – Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Jürgen Thoms hier veröffentlicht.

Original: http://www.lokalkompass.de/unna/vereine/ursula-horn-seit-vielen-jahren-engagiert-fuer-den-tierschutz-im-kreis-unna-d541256.html

 Fotoserie zum Artikel: “Die Tierstation des TSV-Unna”
Haus Opherdicke - Die stellvertretende Bürgermeisterin der Kreisstadt Unna Renate Nick, Ursula Horn und Landrat Michael Makiolla(Foto: Dipl. Foto/Filmdesigner   und   Bild-Journalist Borys P. Sarad)

Haus Opherdicke – Die stellvertretende Bürgermeisterin der Kreisstadt Unna Renate Nick, Ursula Horn und Landrat Michael Makiolla (Foto: Dipl. Foto/Filmdesigner und Bild-Journalist Borys P. Sarad)

Unna: Tierrettungsstation | Mittwoch, 22. April 2015 I 15:00 Uhr

Am Dienstag, 14. April 2015 hat Landrat Michael Makiolla im Haus Opherdicke Ursula Horn, im Auftrag von Bundespräsident Joachim Gauck, mit der

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

ausgezeichnet.

» Ich möchte diese Auszeichnung gerne mit meinen Kolleginnen teilen,
sagte Ursula Horn in einem Gespräch. Kommen sie doch einfach in unsere Tierrettungsstation mit Pflegestation für kranke und herrenlose Katzen. Dort haben sie die Gelegenheit, meine Kolleginnen, unsere Arbeit und unsere geliebten Vierbeiner kennenzulernen. Einige „Fotomodelle“ habe ich dort auch gefunden.

Unser Domizil hier nennen wir Tierstation „Johanna Winterkamp“. Wir haben dieses Haus von der Tierfreundin Frau Winterkamp geerbt. Ihr Wunsch war es, dieses Grundstück und Haus nur zum Wohl der Tiere einzusetzen. Mein Mann, Udo Horn, hat das Haus mit Tierschützern und ehrenamtlichen Helfern umgebaut.
„Wir haben es geschafft“
Am 19. Mai 1993 konnten wir es offiziell einweihen, sagt Ursula Horn mit ein wenig Stolz.

Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich nicht allein auf den Schutz der Haus- und Nutztiere, sondern auch auf die gesamte in Freiheit lebende Tierwelt in unserer Umwelt.
Jedes Tier, ob krank, wild, verlaust, abgemagert oder verkommen hat Anspruch auf Hilfe. Wir verkaufen keine Tiere, sondern vermitteln nur, wenn sie wieder gesund sind, erklärt Ursula Horn. Da gab es gleich ein gutes Beispiel am heutigen Tag. Adolf Kohl aus Unna Massen holte gerade zwei Katzen zu sich nach Hause. Er hat alles seine Tiere hier aus der Tierrettungsstation. Das Tierschutzteam nahm mit einem guten Gefühl Abschied von den beiden Katzen.

Ich war beeindruckt, wie in diesem Haus alles vorzufinden war. Aus einem Badezimmer ist ein großer Spielraum entstanden. Es gibt vom Haus aus angelegte Freigehege. Wir möchten nach Möglichkeit die Tiere nicht in Käfigen halten. Für eine Übergangsquarantäne gibt es einen besonderen Raum. Der Garten ist etwas „rustikal und naturbelassen“ angelegt. Von hier aus haben zum Beispiel wieder gesunde Igel die Möglichkeit in die freie Natur abzuwandern, so Ursula Horn.

Es werden Kastrationen für freilebende Katzen durchgeführt, um deren sinnlose Massenvermehrung einzudämmen. Über 1.200 Katzen sind hier in den letzten 12 Jahren kastriert worden, die nur der Tierschutz bezahlt hat.

Die Unterbringung, Fürsorge, Futter und tierärztliche Betreuung sind sehr kostenintensive Aufgabenbereiche. Es bedarf der täglichen Anstrengung aller aktiven Mitglieder, die ausschließlich ehrenamtlich tätig sind, um das Angebot der Tierstation aufrecht zu erhalten. Durch Spendengelder wurde das Tierrettungsfahrzeug angeschafft.
Wie engagiert diese „Ehrenamtler“ hier arbeiten, habe ich an diesem Tag gespürt. Über weitere Unterstützung freuen wir uns besonders, sagt Ursula Horn.

Zur Person Ursula Horn
Seit 1993 ist sie ehrenamtliche Geschäftsführerin und seit 2000 Vorsitzende des Tierschutzvereins Unna. Sie gehört dem Vorstand des Landestierschutzverbandes Nordrhein-Westfalen an. Sie ist sozusagen „das Gesicht” des Tierschutzes im Kreis Unna. Deswegen ist sie zu recht mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet, sagt Landrat Michael Makiolla.

Treffpunkt Informations- und Diskussionsabend
An jedem 1. Donnerstag im Monat gibt es einen Informations- und Diskussionsabend
um 19:00 Uhr im Cafe „Bistro im Park“ Luisenstr. 22 in Unna. Haben sie Lust, aktiv mitzuarbeiten oder mehr über den Tierschutz zu erfahren, kommen sie doch einfach einmal vorbei, so Frau Horn.

Geschäftsstelle Tierschutzverein Unna e.V.
Ursula Horn
Sperberstr. 4
59425 Unna
» Tierschutzverein Unna e.V.

» Fotoserie zum Artikel: “Die Tierstation des TSV-Unna”

Im Auftrag von Bundespräsident Joachim Gauck hat der Landrat Michael Makiolla am 14. April 2015 in einer Feierstunde auf Haus Opherdicke in Holzwickede das Bundesverdienstkreuz an die Vorsitzende unseres Vereins,

 Frau Ursula Horn aus Unna,

ausgehändigt und überbrachte gleichzeitig die Glückwünsche des Bundespräsidenten, Herrn Joachim Gauck, der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein Westfalen, Frau Hannelore Kraft, sowie des Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Arnsberg, Herrn  Dr. Gerd Bollermann, und schloss sich den Glückwünschen im Namen des Kreises Unna, aber auch ganz persönlich, sehr herzlich an.

Der Landrat, Herr Michael Makiolla,  u. a. persönlich an Frau Horn:

„Die Ordensbegründung beschreibt eine ganz besondere Leistung – Ihre Leistung, Frau Horn!
Ich spreche Ihnen Dank und Anerkennung für Ihr herausragendes Engagement im  T i e r s c h u t z  innerhalb des Kreises Unna aus .Ich begrüße es ausdrücklich, dass wir die Möglichkeit haben,  Menschen, die sich in einem so hohen Umfang engagieren, für ihre Verdienste auszeichnen zu können. Die Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland soll Ihnen ein Zeichen des Dankes und der öffentlichen Anerkennung für Ihr jahrzehntelanges Engagement sein. …“

Seit 1993 ist Frau Ursula Horn ehrenamtliche Geschäftsführerin und seit 2000 Vorsitzende des Tierschutzvereins Unna e.V.  Außerdem gehört sie dem  Vorstand des Landestierschutzverbandes NRW an. Ursula Horn engagiert sich seit vielen Jahrzehnten für den Tierschutz. Laut Herrn Makiolla  ist sie  sozusagen „ das Gesicht“  des Tierschutzes im Kreisgebiet und deswegen  zu recht mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.
Wir schließen uns den Glückwünschen an
Tierschutzverein Unna e.V.

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes e.V. vom 07.05.2013

Die mehr als 500 Tierheime des Deutschen Tierschutzbundes  rechnen in den nächsten Wochen vermehrt mit Katzenbabys, den sogenannten Maikätzchen. Pro Jahr werden bundesweit mehr als 130.000 Katzen in den Tierheimen aufgenommen sowie zusätzlich frei lebende Tiere und ihr Nachwuchs an Futterstellen versorgt. Letztere stammen ursprünglich alle von in Haushalten lebenden Freigängerkatzen ab, deren Fortpflanzung nicht kontrolliert wurde. Deshalb appellieren die Tierschützer an alle Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Nur eine bundesweite Kastrationspflicht kann das Katzenelend verhindern. Die Kastration frei lebender Tiere muss durch Bund, Länder und Kommunen finanziell unterstützt werden.

„Das Schicksal der vielen Katzenkinder ist häufig ungewiss. Wir  brauchen eine bundesweite Kastrationspflicht bei Privatkatzen mit Freigang“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Deshalb appelliert der Verband an die Kommunen, dem Beispiel vieler Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zu folgen und eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht in den Kommunalverordnungen zu verankern.  Eine Kastrationspflicht verhindert, dass sich Freigängerkatzen fortpflanzen und ihren Nachwuchs sich selbst überlassen. Katzen können im Jahr zwei- bis dreimal jeweils vier bis sechs Junge bekommen. Oft droht den Tieren dann ein langer Leidensweg bis hin zum qualvollen Tod. Aufgrund des dramatischen Populationsanstiegs entsteht häufig eine Nahrungsknappheit, die zu Hunger und Mangelerscheinungen führt. Viele Tiere leiden zudem unter Infektionskrankheiten und Parasitenbefall. „Die meisten Kommunen lassen die Tierheime bei der Bewältigung dieser Herausforderung alleine. In der akuten Notlage brauchen aber auch vor allem die uns angeschlossenen Tierheime mehr Unterstützung. Die wirtschaftliche Lage der Tierheime wird immer bedrohlicher“, ergänzt Schröder.

Katzenschwemme in deutschen Tierheimen
Die Vermittlung der zahlreichen Katzen wird schwieriger. In der Folge steigen die Verweildauer der Tiere in den Tierheimen und die damit verbundenen Kosten. Der Deutsche Tierschutzbund richtet daher an alle Katzenbesitzer einen dringenden Appell, Tiere frühzeitig beim Tierarzt kastrieren zu lassen. Darüber hinaus sollte jedes Haustier eindeutig mit einem Mikrochip gekennzeichnet und beim Deutschen Haustierregister (www.registrier-dein-tier.de) kostenfrei eingetragen werden. Nur so kann das Tier bei Verlust eindeutig identifiziert und dem Besitzer zurückgeführt werden.

Bella ist mein Name. So traurig schaue ich aus, weil mein geliebtes Frauchen nie mehr wieder kommt und ich deshalb auch mein Zuhause verloren habe.

So gerne würde ich mein Katzenherz einem lieben neuen Frauchen schenken und meine Schmuseeinheiten mit ihm teilen, am liebsten in einem ruhigen Zuhause, gerne mit Garten. Männern gegenüber bin ich etwas zurückhaltend, aber wenn es sein muß …., ich bin eben total lieb. Und für  meine 13 Jahre noch sehr munter und putzgesund, selbstverständlich auch kastriert.

Für den lieben Menschen, der noch ein paar Jährchen mit mir schmusen möchte, haben meine Freunde vom Tierschutzverein Unna e.V. eine Besuchszeit eingerichtet: Mittwochs und freitags von 16.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 10.00 – 12.00 Uhr in der Tierstation “Johanna Winterkamp”, Am Stuckenberg 1, 59427 Unna-Massen.

Wenn Ihr möchtet, stelle ich Euch auch meine Mitbewohner vor. Auskunft über uns erteilt gern der Tierschutzverein Unna unter der Tel.-Nr. 02303-62765.

Update: Jule hat inzwischen ein Zuhause gefunden und fühlt sich bei Ihren neuen Dosenöffnern wohl :)

 

 

 

 

 

 

 

 

Jule, ein Findelkind, ist mittlerweile eine Seniorin von ca. 15 Jahren. Sie ist sehr mitteilungsbedürftig und verzichtet nur unter Protest auf ihre ausgiebigen Streicheleinheiten. Nun ist ihr Frauchen verstorben und sie ist einsam und braucht dringend ein neues Zuhause. Ein Garten oder die Möglichkeit der Mitbenutzung der Nachbargärten ist dabei Voraussetzung.

Auskunft erteilt gern der Tierschutzverein Unna e.V. unter

Tel. 02303-62765

Liebe Mitglieder,

es wird am Dienstag, den 26. Januar 2010 um 22.35 Uhr, eine Fernsehsendung im NDR mit dem Thema:

Hundehändler Hubert Winkel aus Dorsten, ausgestrahlt. Er vermittelt seit Jahren Hundewelpen mit

Lungen- und Herzerkrankungen u.s.w., die trotz aller tierärztlichen Bemühungen eingeschläfert werden

müssen (es gibt mittlerweile über 500 Strafanzeigen gegen diesen Herrn).

Unser Präsident, Peer Fiesel, wird zu dem o.g. Thema dem Sender für ein Interview zur Verfügung stehen.

Wenn Sie Interesse und Zeit haben, schauen Sie sich die Sendung an.

Am 10.02.2010 wurde die Vorsitzende des TSV Unna e.V. durch einen Zeitungsartikel aufmerksam, dass die Feuerwehr ohne Erfolg versucht hatte, eine Katze aus einem Abluftrohr herauszulocken, aber unverrichteter Dinge abziehen musste?. Sie hätte das Rohr aufstemmen müssen, um an die Katze zu gelangen. Der TSV Unna wollte die Sache so nicht hinnehmen, das Leben eines Tieres war in Gefahr. Am nächsten Tag erschien ohne Wissen des TSV dann ein Zeitungsartikel in der WR, dass der Tierschutzverein sich der Sache angenommen hätte. Die Katze sei aber vermutlich schon aus dem Abluftrohr geflohen. Diese Vermutung teilte der TSV keinesfalls, denn offensichtlich bestand für das vermutlich durch ein fehlendes Schutzgitter in einen ca. 4 – 5 m tiefen Schacht gefallene Tier überhaupt keine Chance herauszukommen. Die Klagelaute des Tieres waren gehört worden und eine tierliebe Frau fütterte das Tier, indem sie Futter in einem Eimer den Schacht hinunterließ,. Der Hausmeister und tierliebe Menschen versuchten alles in ihren Kräften stehende um dem Tier zu helfen und hatten wohl auch die Feuerwehr gerufen. Nachdem diese unverrichteter Dinge abgezogen war, wurde vom TSV alles Erdenkliche unternommen, um das Tier zu retten. Dieses bedauernswerte Wesen saß da schon seit Tagen in dem Schacht. Bei ihren Bemühungen erhielten die Mitglieder des Tierschutzvereins großzügige Unterstützung von tierlieben und hilfsbereiten Menschen. Dank einer Kanaltechnikfirma wurde außerdem eine Kamerabefahrung des Luftschachtes ermöglicht, Leider auch ohne Ergebnis, denn das Tier war nicht ausfindig zu machen. Auch eine speziell vom TSV angefertigte Katzenleiter, die in den Schacht gesetzt wurde, brachte keinen Erfolg. Allerdings wurde das weiterhin durch einen Eimer in den Schacht herabgelassene Futter stets gefressen. Der TSV bekam am 15.02.10 die Genehmigung des Hausbesitzers und Hilfe durch dessen Hausmeister, den durch eine Garage führende senkrecht in den Boden gehenden Luftschacht in Bodenhöhe aufzustemmen. Mit gut gefüllten Futternäpfen wurde über 2 Tage die Katze zu den Näpfen in die Garage gelockt. Am 18.02. wurden die Futternäpfe dann von Udo Horn, dem Tierheimleiter des TSV Unna, in eine von ihm aufgebaute Lebendfalle gesetzt. Nach schlaflosen Nächten der Tierschützer endlich konnte Udo Horn am 19.02.10 morgens Entwarnung geben. Die Kätzin war in die Falle gegangen und konnte nun von ihm zur tierärztlichen Versorgung gebracht werden. Erstaunlicherweise hatte das bedauernswerte Tier seine Leidenszeit ohne großen körperlichen Schaden überstanden.

In der Tierrettungsstation ‚Johanna Winterkamp‚ des Tierschutzvereins Unna e.V., Am Stuckenberg 1, in Unna-Massen, bemühen sich alle Betreuer liebevoll um die gerettete Katzendame und hoffen, dass sie auch ihre Ängste und ca. 16-tägige Leidenszeit bald vergisst und dass hoffentlich schnell auch ihre ‚Dosenffner‚ gefunden werden und sie in ihr Zuhause zurückgegeben werden kann.

Auskünfte erteilt gern der Tierschutzverein Unna e.V. unter der Ruf-Nr. 02303-62765.