Tierschutz im Ausland

Tierschutz macht nicht vor Grenzen halt. Überall auf der Welt gibt es Tiere, die in Not sind und die Hilfe des Menschen benötigen. Jedoch ist die Einstellung der Menschen zu den Tieren regional sehr unterschiedlich. Sie unterliegt häufig religiösen, kulturellen oder traditionellen Gegebenheiten, die sich von unseren Sitten und Empfindungen unterscheiden.

Urlauber werden in fremden Ländern meist ganz unfreiwillig mit dem Thema  Tierschutz  konfrontiert wer kennt nicht die Scharen herrenloser Katzen und Hunde, die sich in den Hotelanlagen oder auf Stränden in der Nähe des Menschen aufhalten und darauf warten, ein paar Essensreste oder Streicheleinheiten zu ergattern.

Aber auch ein Gang über den Markt, der Besuch von Tierparks oder das Wissen, was hinter den Mauern der Stierkampfarenen passiert, lässt viele Touristen den Urlaub nicht mehr ganz so unbeschwert genießen.

Gerade die Problematik der herrenlosen Tiere ist in nahezu allen südlichen und östlichen Ländern bis zum heutigen Zeitpunkt ein großes und ungelöstes Problem.

Da keiner Tierschutzorganisation der Welt genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um überall gleichzeitig helfen zu können, fördert der Deutsche Tierschutzbund ganz gezielt einzelne Projekte in Süd- und Osteuropa, deren gewählte Maßnahmen langfristig zu einer Verringerung der Zahl und das damit verbundene Elend der Straßentiere innerhalb des Ursprungslandes führen werden. Dadurch besitzen diese Projekte eine Vorbildfunktion. Langfristig werden sie dazu beitragen, dass auch die Verantwortlichen anderer Städte in Süd- und Osteuropas nicht mehr darüber hinwegsehen können, dass die Tötung von Straßentieren niemals zu einer Problemlösung führen wird.