Im Folgenden stellen wir Ihnen einige unserer Bewohner der Tierstation vor.

Wenn Sie sich für eines dieser Tiere interessieren, schicken Sie uns bitte eine Mail oder  rufen Sie zuerst in unserer Geschäftsstelle an: Tel. 02303-62765. Unsere Tierstation ist mittwochs und freitags von 16.00 – 18.00 Uhr und samstags von 10 – 12.00 Uhr geöffnet und unsere Tiere werden oft sehr rasch vermittelt – somit könnte unsere Seite u. U. schon Stunden nach der Veröffentlichung nicht mehr aktuell sein. Dafür können natürlich nicht veröffentlichte Neuzugänge auf ein neues Zuhause warten.

Unsere Katzen sind bei der Abgabe selbstverständlich entfloht, entwurmt und geimpft. Erwachsene Tiere werden darüber hinaus nur kastriert und gekennzeichnet abgegeben.

Auch wenn Trennung schwer fällt: Immer wieder freuen wir uns wenn die Bewohner unserer Tierstation ein neues Zuhause gefunden haben!

Hier unsere Gallery der glücklichen “Abgänger” die sich bereits nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen:

Während viele Menschen sich über den heute endlich angebrochenen Sommer freuen, werden die heißen Temperaturen für viele Tiere aktuell und während kommender Hitzeperioden zur Belastung. Der Grund: Hund, Katze und Co. können sich im Unterschied zum Menschen nicht durch Schwitzen über die Haut abkühlen, sondern allein durch Trinken oder Hecheln. Der Deutsche Tierschutzbund erklärt, mit welchen Vorsorgemaßnahmen Tierhalter ihren Lieblingen unnötiges Leiden oder gar den Hitztod ersparen.

Bei großer Hitze ist vor allem ein Schattenplatz wichtig, an den sich das Tier jeder Zeit zurückziehen kann. Kleine Heimtiere, die im Außengehege leben, dürfen nie schutzlos der Sonne ausgesetzt sein. Tierhalter sollten sicherstellen, dass sich das Gehege den ganzen Tag zumindest teilweise im Schatten befindet. Volieren und Gehege im Inneren des Hauses sollten nie direkt vor dem Fenster stehen, da auch hier Sonneneinstrahlung und damit Hitzeentwicklung extrem sein können. Bei Hunden sollte das Gassigehen in die Morgen- oder Abendstunden verlegt werden, wenn die Temperaturen niedriger sind. Spaziergänge im schattigen Wald sind dabei eher zu empfehlen, anstatt sich mit dem Hund ungeschützt vor der Sonne auf freier Fläche aufzuhalten.

Da auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidend ist, bei Hitze aber mehr Wasser verdunstet und die Tiere mehr trinken, sollten Tierhalter öfter kontrollieren, ob genügend Wasser im Napf vorhanden ist. Auch Frischfutter dient der Flüssigkeitszufuhr, allerdings verdirbt es bei Hitze schneller, weshalb Reste nach dem Füttern schnell entfernt werden sollten.

Autos werden zur tödlichen Hitzefalle
Auf gar keinen Fall dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden, auch nicht für wenige Minuten. Selbst wenn das Auto im Schatten geparkt wird oder der Himmel bewölkt erscheint, kann die Sonne schnell und unbemerkt auftauchen oder wandern. Autos heizen sich schnell auf Temperaturen von bis zu 50 Grad auf – eine tödliche Falle für Tiere, die sich noch darin befinden. Das Fenster einen Spalt geöffnet zu halten, ist absolut nicht ausreichend.

Schnelles Handeln bei ersten Warnsignalen entscheidend
Glasiger Blick, tiefrote Zunge und Hecheln mit gestrecktem Hals sind einige Anzeichen dafür, dass Hunden die Hitze zu sehr zusetzt. Außerdem sind Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewusstlosigkeit Anzeichen für einen Hitzschlag, der im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres führt. Wenn Symptome auftreten, die auf einen Hitzschlag deuten, ist so schnell wie möglich ein Tierarzt aufzusuchen. Auf dem Weg dorthin kann man das Tier in der Zwischenzeit mit feuchten Handtüchern abkühlen.

 

In diesen Tagen werden wieder vielerorts Wiesen und Weiden gemäht – eine gefährliche Zeit für unzählige Wildtiere, die in den Feldern ein vermeintlich sicheres Versteck gefunden haben. Schätzungen zufolge sterben durch die Mähfahrzeuge jährlich mindestens 500.000 Wildtiere – darunter allein 100.000 Rehkitze. Dabei können tausende Tiere vor dem grausamen Tod bewahrt werden, wenn Landwirte entsprechende Schutzvorrichtungen schon frühzeitig einsetzen, so der Deutsche Tierschutzbund. Ebenso ist ein Umdenken in der Landwirtschaft erforderlich: Durch angepasste Mahd haben Wildtiere mehr Chancen, sich aus den Wiesen und Feldern zurückzuziehen. Auch elektronische Hilfsmittel, zum Beispiel sogenannte „Wildretter“ können eingesetzt werden.

Neben Amphibien, Reptilien und unzähligen Insekten fallen vor allem Rehkitze, Junghasen sowie Jungvögel von Bodenbrütern der jährlichen Ernte zum Opfer. Die Gefahr, die von modernen Mähwerkzeugen auf den Feldern ausgeht, können die Tiere nicht abschätzen. Viele Wildtiere haben Felder und Wiesen als Unterschlupf gewählt. Besonders Ricken lassen im vermeintlichen Schutz des hohen Grases ihre Kitze zurück. Die Tiere sind angesichts des plötzlich auftretenden Lärms und dem Näherrücken von landwirtschaftlichen Maschinen hilflos. Geduckt geraten sie unter die scharfen Klingen der Mähmaschinen und erleiden schwere Verletzungen, die oftmals tödlich sind.

Maßnahmen zur Rettung der Wildtiere
Landwirte stehen hier in einer besonderen Verantwortung und sollten frühzeitig entsprechende Maßnahmen vorsehen. Möglichkeiten, um Wildtiere von Wiesen und Feldern zu vertreiben, gibt es viele: große Scheuchen mit blinkenden Bändern, Luftballons und Windräder sowie lautstarke „Wildretter“, die in regelmäßigen Abständen schrille Pfeiftöne erzeugen. Weitere technische Hilfsmittel sind mit Kameras und Infrarotdetektoren ausgestattete ferngesteuerte Fluggeräte, welche helfen können, Tiere aufzuspüren. Zudem besteht die Möglichkeit mit Förstern und Naturschützern oder Jagdpächtern den Zeitpunkt der geplanten Ernte zu koordinieren und dann im Vorfeld bevorzugte Vogelbrutplätze oder Ablageorte der Wildtiere gezielt zu kontrollieren. Wird man fündig, kann das Mähen entweder um einige Tage verschoben werden, bis die Jungtiere fluchtfähig sind, oder die Tiere werden aus der Wiese getragen, für die Zeit des Mähvorgangs gesichert und dann wieder freigelassen. Auch beim Mähen selbst gibt es schonende Möglichkeiten die Leben retten können: schon eine höher eingestellte Schnitthöhe schützt viele duckende Wildtiere. Wenn von innen nach außen gemäht wird, können zumindest einige Tiere fliehen.

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